

Erlebnispfad - Industriekultur
(roter Weg) 2,75km
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Den Fortschritt im Blick Rauchende Kamine und sich drehende Seilscheiben an den Fördergerüsten
der Gruben waren im Zeitalter der Industrialisierung die augenfälligen Sinnbilder des Fortschritts.
Damals war es in, möglichst nah an den Werkstoren zu wohnen.

Vor allem die in der Sozialhierarchie des Bergbaus höher gestellten Belegschaftsmitglieder, die Direktoren
und Beamten, wohnten in der Regel vor Ort - in repräsentativ gestalteten Mietshäusern. Gehobener
Gehobener Wohnstandard Jeweils zwei Beamtenfamilien bewohnten die beiden zwischen 1906 und 1908 erbauten Doppelhäuser.
Mit ihren großen Parzellen und einem separaten Wirtschaftsgebäude stehen die Häuser beispielhaft für die
standardisierten Siedlungsbauten des Preußischen Bergfiskus.
Architektur: Zeugnis wirtschaftlicher Macht Die unter Verwendung von Jugendstilelementen errichtete und in Mitten
einer feudalen Gartenanlage stehende Direktorenvilla (1907/08) zeugt von der wirtschaftlichen Vorrangstellung des
Bergbaus in der Region. Sie war die Residenz des Bergwerksdirektors, der als Stellvertreter des Bergherrn fungierte.
Das Direktorenhaus am Brennenden Berg dokumentiert auf eindrucksvolle Weise den Führungsanspruch des Bergbaus.