Brennender Berg
colline brûlante

GOETHE BESICHTIGT DEN BRENNENDEN BERG
Goethe visite la «Colline Brûlante»

Erlebnispfad Industriekultur

Erlebnispfad - Industriekultur
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Eisen und Alaunwerk Aus meinem Leben.
Dichtung und Wahrheit

(1811 von J.W. von Goethe)

Wir hörten von den reichen Dudweiler Steinkohlengruben, von Eisen- und Alaunwerken, ja sogar von einem brennenden Berge,

historischer Stich vom Brennenden Berg und rüsteten uns, diese Wunder in der Nähe zu beschauen. ... Wir traten in eine Klamme und fanden uns in der Region des brennenden Berges. Ein starker Schwefelgeruch umzog uns; die eine Seite der Höhle war nahezu glühend, mit rötlichem, weißgebranntem Stein bedeckt;

historischer Foto vom Brennenden berg ein starker Dampf stieg aus den Klunsen empor, und man fühlte die Hitze des Bodens auch durch die starken Sohlen. (...) Die ganze Klamme war dadurch entstanden, dass man nach und nach die kalzinierten Schiefer abgeräumt und verbraucht hatte .

Foto: Industrieszene Goethe fing Feuer
Es waren wohl die ihm eigene Neugierde und sein Wissensdurst, die Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1770 von Straßburg kommend nach Dudweiler führten. Der Besuch des Brennenden Berges wurde zum Schlüsselerlebnis.

Der Bergbau fesselte und faszinierte ihn - er hatte im wahrsten Sinne des Wortes Feuer gefangen. Die Folge: Goethe beschäftigte sich darauf hin zeitlebens mit dem Montanwesen!