

Erlebnispfad - Wald
(grüner Weg) 4,3km
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Über 4000 Bunker und andere Bauwerke
Vom Sommer 1938 bis Sommer 1940 wurde an der Westgrenze des Deutschen Reiches
von Holland bis zur Schweiz ein Verteidigungssystem errichtet,
das Hitler als das "gigantischste Befestigungswerk aller Zeiten" bezeichnete.
Im Saarland wurden über 4000 Bunker (meist verbunden durch Lauf- und Schützengräben)
und 60 km Höckerlinie gebaut.
Der innere Befestigungsgürtel verlief von Saarlouis über das Köllertal, das Fischbach- und das Sulzbachtal nach
Oberwürzbach.
Am Brennenden Berg folgte er weitestgegehend der Gemarkungsgrenze zwischen Dudweiler
und Sulzbach. Allein hier entstanden44 Bauwerke.
Zweck verfehlt und doch erfüllt
Ihren eigentlichen Zweck haben die Anlagen des Westwalls gegen Kriegsende nicht erfüllt.
Bunker in Ortsnähe boten jedoch der Zivilbevölkerung Schutz vor den Luftangriffen der Allierten.
Nach Kriegsende wurden die meisten Bunker von den Franzosen gesprengt.
Gigantische Ruinen mahnen für den Frieden
Über zwei Millionen Kubikmeter Stahlbeton wurden damals verbaut.
Die verbliebenen Ruinen und Bauwerke werden noch lange an die damalige Zeit erinnern.
Tierische Wohnräume
Heute bieten viele der Ruinen Lebensraum für Fledermäuse und andere Tiere des Waldes.
Gefahr für den Menschen
Andere Bunker wurden aus Sicherheitsgründen mit Erdmassen verfüllt. Weitere sollen folgen,
wobei eine enge Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde zu gewährleisten ist.