

Erlebnispfad - Wald
(grüner Weg) 4,3km
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Sommer- und Winterquartiere
Fledermäuse nutzen im Laufe eines Jahres viele unterschiedliche Quartiere.
Die Winterquartiere müssen frostfrei und ungestört sein.
Der Fledermausbunker im Wald, alte Stollen und Keller in der Umgebung bieten geschützte Plätze.
Als Sommerquartiere der Wald bewohnenden Arten dienen Spechthöhlen, Astlöcher,
Astzwiesel oder durch Blitzschlag entstandene Hohlräume.
Manche Arten bevorzugen sogar die abstehende Rinde toter Bäume als Unterschlupf.
Die Kulturfolger unter den Fledermausarten bevorzugen Dachböden oder Fassadenverkleidungen für ihre
Sommer- und Wochenstubenquartiere.
Fledermäuse lieben
den reich gedeckten Tisch:
-in strukturreichen Altholzbeständen mit verschie denen Baumarten und Vegetationsschichten.
- auf Waldlichtungen und an lichten Waldinnenrändern entlang breiter Waldwege und Schneisen,
wo Kräuter und Blumen viele Insekten anziehen. - entlang strukturreicher Waldränder.
Das Mosaik vielfältigster Lebensräume garantiert den Fledermäusen eine
reichhaltige und langfristige Nahrungsgrundlage.
- an Gewässern im Wald bzw. in Waldnähe.
Direkter Einfluss des Menschen Durch sein Verhalten nimmt der Mensch unmittel bar Einfluss auf die
Lebensräume und Lebensgrundlagen der Fledermäuse.
Der Erhalt bzw. die Förderung strukturreicher Lebensräume im Wald wirkt sich günstig auf die
Lebensbedingungen der Fledermäuse aus.
In den Städten und Gemeinden nimmt die Anzahl der fledermausgerechten Dächer stetig ab.
Obwohl sie keine Schäden verursachen, reagieren Hausbesitzer oft ablehnend gegenüber
den kleinen Untermietern.