Brennender Berg
colline brûlante

Lebensgewohnheiten der Fledermäuse
Mode de vie des chauves-souris

Das Wegenetz rund um den Brennenden Berg

Erlebnispfad - Wald
(grüner Weg) 4,3km
Ihr Standort (rotes Quadrat)


Interaktive Karte auf google.maps (popup)

Foto: hohler Baum Sommer- und Winterquartiere
Fledermäuse nutzen im Laufe eines Jahres viele unterschiedliche Quartiere. Die Winterquartiere müssen frostfrei und ungestört sein. Der Fledermausbunker im Wald, alte Stollen und Keller in der Umgebung bieten geschützte Plätze.

Foto: Fledermaus im Flug Als Sommerquartiere der Wald bewohnenden Arten dienen Spechthöhlen, Astlöcher, Astzwiesel oder durch Blitzschlag entstandene Hohlräume. Manche Arten bevorzugen sogar die abstehende Rinde toter Bäume als Unterschlupf.

Foto: kleineFledermauskolonie unterm Dachboden Die Kulturfolger unter den Fledermausarten bevorzugen Dachböden oder Fassadenverkleidungen für ihre Sommer- und Wochenstubenquartiere.

Foto: alter Bunker Fledermäuse lieben
den reich gedeckten Tisch:

-in strukturreichen Altholzbeständen mit verschie denen Baumarten und Vegetationsschichten.
- auf Waldlichtungen und an lichten Waldinnenrändern entlang breiter Waldwege und Schneisen, wo Kräuter und Blumen viele Insekten anziehen. - entlang strukturreicher Waldränder.

Foto: kleine Fledermauskolonie Das Mosaik vielfältigster Lebensräume garantiert den Fledermäusen eine reichhaltige und langfristige Nahrungsgrundlage.
- an Gewässern im Wald bzw. in Waldnähe. Direkter Einfluss des Menschen Durch sein Verhalten nimmt der Mensch unmittel bar Einfluss auf die Lebensräume und Lebensgrundlagen der Fledermäuse.

Foto: Dudweiler Der Erhalt bzw. die Förderung strukturreicher Lebensräume im Wald wirkt sich günstig auf die Lebensbedingungen der Fledermäuse aus. In den Städten und Gemeinden nimmt die Anzahl der fledermausgerechten Dächer stetig ab. Obwohl sie keine Schäden verursachen, reagieren Hausbesitzer oft ablehnend gegenüber den kleinen Untermietern.