

Erlebnispfad - Wald
(grüner Weg) 4,3km
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Europaweit verbreitet
Stieleichen bevorzugen wärmere, feuchte Lagen im Tiefland und nährstoffreiche Böden.
Traubeneichen sind eher im trockneren, weniger nährstoffreichen Hügelland zu finden.
Eichen bilden eine Pfahlwurzel aus, die sich im Alter zu einem Herzwurzelsystem entwickelt.
Windwurf bedeutet keine Gefahr. In der Regel erreichen sie ein Alter von 700 Jahren.
Mehr als 1000 Jahre alte Eichen sind keine Seltenheit.
Die Bäume können eine Höhe von bis zu 40 m erreichen. Eichenblätter sind wechselständig,
etwa 10 bis 12 cm lang und umgekehrt eiförmig mit gelapptem Rand.
Auf der Oberseite ist das Eichenlaub mattdunkelgrün, auf der Unterseite hell-bläulichgrün gefärbt.
Die bei der Stieleiche an einem langen Stiel, bei der Traubeneiche traubig am Zweigende
sitzenden Eicheln reifen im Herbst heran.
Ein Baum für 1000 Arten
Keine andere Baumart beherbergt derart viele tierische Bewohner.
Etwa 500 Arten sind fast aus schließlich auf Eichen spezialisiert.
Der Hirschkäfer wäre ohne Eichen sogar vom Aussterben bedroht.
Ein vielseitiger Baum
Das harte, widerstandsfähige Eichenholz ist als Bau- und Konstruktionsholz vielseitig verwendbar.
Unter Wasser ist es nahezu unbegrenzt haltbar. Venedig und Amsterdam stehen auf Fundamenten aus Eichenholzpfählen.
Der hohe Anteil an Gerbsäure verleiht frisch geschlagenem Eichenholz einen sehr
charakteristischen säuerlichen Geruch. Eichenrinde dient bis heute zur Herstellung der
Gerberlohe zum Gerben von Leder. Eicheln sind ein beliebtes und nahrhaftes Tierfutter.
Früher trieben die Bauern ihre Schweine zur Mast in die Eichenwälder.
Gemahlen wurden Eicheln als Kaffee-Ersatz verwendet.
Die am Eichenlaub häufigen Galläpfel der Gallwespe enthalten Tannin.
Daraus wurde die dokumentenechte Eichengallustinte hergestellt.