

Erlebnispfad - Wald
(grüner Weg) 4,3km
Ihr Standort (rotes Quadrat)
Interaktive Karte auf google.maps (popup)
Die Jagd hat zum Ziel, einen den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten
artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten und dessen Lebensgrundlage zu sichern (Hege).
Dabei muss so verfahren werden, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und
fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.
(§1 Bundesjagdgesetz)
Aus dem Gleichgewicht geraten
Durch die Umgestaltung der Landschaft werden dem Wild immer mehr Lebensräume entzogen.
Die natürlichen Feinde von Reh, Wildschwein und Fuchs sind bereits verschwunden.
Ein Defizit, das die Jagd ausgleicht.
Trio infernal
Rehe lieben die zarten Triebe der Sämlinge.
Mit ihrem Appetit gefährden sie die natürliche Verjüngung des Waldes.
Wildschweine kennen auf der Suche nach Futter kennen keine Grenzen.
Ihre nächtlichen Besuche in Feldern, Hausgärten, Parks und Friedhöfen sind berüchtigt.
Außerdem können sie Überträger der gefürchteten Schweinepest sein.
Gegen die Wildtollwut bei Füchsen werden Impfaktionen durchgeführt.
Gegen den (für den Menschen unter Umständen auch tödlichen) Fuchsbandwurm
gibt es derzeit keine Vorbeugung.
Hauptsach gudd gess
Wildbret ist ein sehr hochwertiges Lebensmittel. Seine natürliche Nutzung
ist nur über die Jagd möglich.
Jägerprüfung und Jagdrecht
Die Jagd ist engen, rechtlichen Vorgaben unterworfen.
Jagen darf, wer die entsprechende Ausbildung mit abgeschlossener Jägerprüfung vorweisen kann und
eine auf die entsprechende Fläche bezogene schriftliche Jagderlaubnis besitzt (Jagdpacht, Begehungsschein).
Jagd- und Schonzeiten müssen beachtet werden. Elterntiere unterliegen einem besonderem Schutz.