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Die "Gehlwies" ist in der Biotopkartierung des Saarlandes als besonders
schützenswertes Biotop erfasst.
Zahlreiche seltene Pflanzenarten und die ausgeprägten Lebensräume am Übergang zwischen
Land und Wasser (Verlandungsbereich) gaben den Ausschlag für die Zuordnung in die höchste
naturschutzfachliche Bewertungsstufe für klein flächige Biotope.
Geschützte Biotope nach § 25 SNG § 25
des Saarländischen Naturschutzgesetzes (SNG) erklärt bestimmte, für den Arten- und Biotopschutz besonders wertvolle Lebensräume,
als besonders geschützt.
Zwei Hauptlebensräume
Die Gehlwies lässt sich in zwei Hauptlebensräume unterteilen: den Teich mit der Verlandungszone
und die Hochstaudenfluren. Genauer betrachtet setzt sich die Gehlwies aus einer Fülle
unterschiedlicher Lebensräume zusammen, die einer großen Anzahl von Pflanzen
und Tieren Platz zum Leben bieten.
Ein Mosaik an Kleinlebensräumen
Eine Biotopkartierung der Gehlwies ergab ein buntes und kleinflächiges Mosaik unterschiedlichster Lebensräume.
Dazu gehören: Buchenwald mittlerer Standorte, Winkelseggen- Erlen-Eschenwald, Hochstauden
(als Zeiger nährstoffreicher Bodenverhältnisse), Bestände des Indischen Springkrauts,
Zittergras-Seggenbestand, Waldsaum, Feuchtgebüsch, Schnabelseggen-Ried, sonstiges Großseggenried,
Rohrkolben-Röhricht und die offene Gewässerfläche
Besondere Bewohner der Gehlwies
Die bedeutendste Heuschreckenart der Gehlwies ist die Sumpfschrecke.
Die Gehlwies bietet jedoch einer ganzen Fülle weiterer Heuschreckenarten einen Lebensraum.
Fledermäuse nutzen die Gehlwies als Jagdgebiet. Das reichhaltige Angebot an Schnaken und anderen Insekten
ist geradezu Ideal für die Tiere. Die auffälligsten Tiere sind Stockente, Teichhuhn, Graureiher, Wasserfrosch
und Teichmolch. Im Wasser leben Teichmuschel, Moderlieschen, Karpfen, Schleie und Barsch.