

Erlebnispfad - Wasser (blauer Weg) 2,6km
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Lebensraum in Bedrängnis
Die Idylle des Ortes trügt. Das Indische Springkraut ergreift zunehmend Besitz von der "Gehlwies". Es bildet dichte Bestände, deren schnelle Ausbreitung andere heimische, jedoch
konkurrenzschwächere Arten verdrängt. Ohne regulierende Eingriffe würde in ein paar Jahren auf der Gehlwiese nur noch das Indische Springkraut wachsen. Nährstoffliebende Arten wie Brennessel, Klebkraut, Zaunwinde und Acker-Kratzdistel
wirken ebenfalls verdrängend.
Pflege- und Entwicklungskonzept
Ziel der Pflegemaßnahmen ist es, die vorhandenen bemerkenserten Arten und Lebensgemeinschaften zu fördern. Regelmäßiges Mähen und eine gezielte Flutung der
Bestände verlangsamen beispielsweise die Verbreitung des Indischen Springkrauts. Die Mahdzeitpunkte müssen auf die zu pflegenden Arten abgestimmt sein.
Das Mähgut muss von der Fläche entfernt werden. So werden die im Schnittgut enthaltenen Nährstoffe der Fläche entzogen. Die Wirksamkeit des Pflegekonzeptes zum Erhalt des Lebensraumes lässt sich am Erhalt der standortgebundenen Heuschreckenarten beurteilen.