Brennender Berg
colline brûlante

Wasserspeicher Waldboden
Le sol de la forêt comme réservoir d'eau

Das Wegenetz rund um den Brennenden Berg

Erlebnispfad - Wasser (blauer Weg) 2,6km
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Foto: Wurzelwerk Weitverzweigte Hohlraumsysteme
Waldböden sind ein wichtiger Wasserspeicher. Im Boden lebende Organismen und die Wurzeln der Bäume, Sträucher und Kräuter schaffen ein weit verzweigtes Hohlraumsystem, das Niederschlagswasser rasch von der Bodenoberfläche in die Tiefe leitet.

Foto: Waldboden Der Anteil der wasser- und luftgefüllten Poren im belebten Oberboden beträgt mehr als 50% des Volumens.

Rückhalt von Anfang an
Ungefähr ein Drittel des Regens, der über Wäldern fällt, erreicht nie den Waldboden.

Foto: Waldboden Das Wasser bleibt an den Blättern und Nadeln der Bäume hängen und verdunstet direkt von dort wieder. Die verbleibenden zwei Drittel versickern im Waldboden. Dort stehen sie den Bäumen und Sträuchern zur Verfügung oder tragen zur Neubildung von Grundwasser bei.

Foto: Wurzelwerk Die Summe aller Verdunstungsprozesse eines Waldgebietes beträgt etwa 70 % aller Niederschläge, die über Nadeln und Blätter wieder an die Atmosphäre zurück gegeben werden. Ein Hektar Buchenwald (etwa 100 Bäume) kann an einem einzigen Sommertag über 50.000 Liter Wasser (das sind mehr als 600 volle Badewannen) verdunsten.

Foto: Feuchtgebiet Ein ausgewachsener Laubbaum saugt mit seinen Wurzeln jährlich ca. 30.000 Liter Wasser aus dem Boden.

Natürlicher Schutz vor Hochwasser
Waldflächen leisten einen großen Beitrag zu einem funktionierenden Wasserhaushalt in der Landschaft und für den Fortbestand eines natürlichen Wasserkreislaufs. Ihr enormes Rückhalte- und Verdunstungsvermögen bildet einen natürlichen Schutz vor plötzlich auftretenden Hochwasserereignissen. Selbst wenn der Waldboden kein Wasser mehr aufnehmen kann, erfolgt der Abfluss des Wassers wesentlich langsamer, als dies bei offenen Flächen der Fall wäre, und puffert so noch Hochwasserspitzen ab.