

Erlebnispfad - Wasser (blauer Weg) 2,6km
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Natürlicher Wasserhaushalt gestört
Die Nachteile der Schwemmlandkanalisation zeigten sich mit der zunehmenden Bodenversiegelung.
Stetig steigende Menegn des oberflächlich ablaufenden Niederschlagswassers brachten das Fassungsvermögen
der Kanäle und Kläranlagen immer häufiger an ihre Grenzen.
Die zunehmende Versiegelung von Böden wirkt sich auch direkt auf den natürlichen Wasserhaushalt aus.
Niederschlagswasser versickert nicht mehr im Boden.
Der Grundwasserspiegel sinkt, Gräben und Bäche verändern ihr Gesicht und trocknen aus.
Der naturnahe Umgang mit Niederschlagswasser ist heute ein nachhaltiges Maßnahmenpaket der Siedlungswasserwirtschaft
und der Landschaftsplanung. Es vermeidet hohe Kosten für Bau und Unterhaltung aufwändiger Kanalsysteme.
Regenwasser im täglichen Leben
Heute gilt der Grundsatz, dass eine Versiegelung von Flächen nur dann erfolgt, wenn diese unbedingt erforderlich ist.
Niederschlagswasser soll möglichst direkt an Ort und Stelle zurückgehalten werden, verdunsten oder versickern.
Es verbleibt so im natürlichen Wasserkreislauf und trägt zur Erhaltung eines ausgewogenen Wasserhaushaltes in der Landschaft bei.